Vorbericht: TSV Berg - FC 07 Albstadt

Eine Reaktion müssen die Verbandsliga-Fußballer des FC 07 Albstadt nach der herben Klatsche gegen Backnang zeigen. Auswärts bei der hochmotivierten Truppe des direkten Konkurrenten TSV Berg wird dies am morgigen Samstag aber eine Hammeraufgabe. SCHWARZWÄLDER BOTE

Satz mit X, Lehrstunde, chancenlos – so in etwa lässt sich die Partie gegen die TSG Backnang zusammenfassen, in der die Nullsiebener am vergangenen Spieltag vor heimischem Publikum mit 0:6 unter die Räder kamen. „Das Spiel können wir schnell abhaken, da wir schlichtweg gegen eine Mannschaft gespielt haben, die uns in allen Belangen überlegen war. Wir konnten kaum etwas ausrichten, hatten keinen Zugriff auf das Spiel. Sowohl gedanklich als auch spielerisch waren wir langsamer“, räumt FC-Trainer Alexander Eberhart nach der Klatsche gegen den Tabellenzweiten unumwunden ein. Und tatsächlich bot sich den Zuschauern im Albstadion ein eher ungewohnter Anblick, beißen sich die Gegner aus dem oberen Bereich des Klassements an den Blau-Weißen doch meistens die Zähne aus. Ganz anders sah das bei Backnang aus, gegen das die FC-Truppe über die gesamten 90 Minuten keinen Quadratzentimeter Land sahen. Man musste aber auch anerkennen, dass die Backnanger eine mächtige Portion spielerischer Qualität mit auf die Alb gebracht hatten. Ebenso wäre es nun möglich anzumerken, dass sich Spitzenreiter Freiberg im Hinblick auf einen Hochkarätigen Kader untertrieben gesagt gleichermaßen nicht zu verstecken braucht. Dennoch hatte der Primus in der Begegnung mit den Albstädtern vor gut vier Wochen ganz schön zu knabbern. Es ist so: Wenn du als Mannschaft nicht an deine Leistungsgrenze gehst und das auch noch gegen ein Team aus dem vorderen Drittel, bei dem alles zusammenpasst, dann bist du nicht konkurrenzfähig“, deutet Eberhart auf den Unterschied zwischen den Begegnungen mit Freiberg und Backnang hin.
Für die Albstädter wird es so langsam aber sicher Zeit, wieder in die Spur zu finden. Gerade mal einen Punkt holte die FC-Elf aus den vergangenen vier Spielen. Im Klassement befinden sich die Nullsiebener nur aufgrund des besseren Torverhältnisses noch nicht auf dem Relegationsplatz. Diesen besetzt derzeit der punktgleiche TSV Berg, von dem Albstadt morgen in Empfang genommen wird. Im Kräftemessen mit den Fußballern aus dem Ravensburger Landkreis müssen sich die Nullsiebener auf einen heißen Tanz gefasst machen. Beim TSV läuft es gerade nämlich richtig gut. Durch das zuletzt erarbeitete 1:1 gegen Spitzenreiter Freiberg ist das Team um Trainer Michael Wohlfarth mittlerweile seit vier  Partien ungeschlagen und will nun ans rettende Ufer. FC-Coach Eberhart weiß exakt, was ihn und seine Jungs da erwartet: „Ich habe Berg bereits während der gesamten Saison spielerisch stark eingeschätzt. Sie haben Spieler, die unter anderem Regionalliga-Erfahrung haben, sind außerdem finanzkräftig – das sagt schon einiges. Eigentlich hat jeder vor der Saison gedacht `die sind vorne mit dabei´. Jetzt spielen sie wieder gegen den Abstieg“, wundert sich der Kommandogeber der Nullsiebener, für den es ein Rätsel sei, weshalb ein Team mit derartigen Qualität so weit unten stehe.
Verzichten müssen die Albstädter weiterhin auf Fabian Letsch. Der Außenverteidiger hatte sich vor der Begegnung mit Backnang beim Aufwärmen verletzt. 

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